Schwarzwald im Winterschlaf

IMG_6643Idyllische Winterlandschaften,  verschneite Wanderwege und verschlafene Kleinstädtchen. Warum die beliebte Urlaubsregion auch außerhalb der Saison einen Besuch wert ist.

Der Februar ist der Monat im Jahr, den ich am wenigsten mag. Schneematsch, Regen, dunkle, trübe Tage. Schon ziemlich wintermüde warte ich sehnsüchtig auf die ersten, milden Frühlingstage. Ein paar Tage raus aus dem Alltag helfen wunderbar dabei,  die Wartezeit zu verkürzen.  In diesem Jahr hat uns mehr oder weniger der Zufall in den Schwarzwald geführt (nachzulesen im Beitrag: Hotelgutscheine – Deal oder Abzocke?)

Nach zirka 2 Stunden Fahrtzeit von Zuhause aus erreichten wir am Faschingsdienstag unser Hotel Adler-Pelzmühle in Biederbach  im Schwarzwald.  Gebucht hatten wir 5 Übernachtungen mit Frühstück sowie dreimal das abendliche 4-Gänge-Menue. Das Drei-Sterne-Landhotel befindet sich in  ruhiger Lage nahe des Örtchens Elzach, im Herzen der Schwarzwaldregion und somit idealer Standort für Ausflüge in die Umgebung.

Der Schwarzwald liegt im  Dreiländereck Deutschland-Schweiz-
Österreich und erstreckt sich zwischen Karlsruhe im Norden und Lörrach an der Schweizer Grenze im Süden.  In westlicher Richtung wird der Schwarzwald begrenzt durch den Rhein (Grenze zu Frankreich), in östlicher Richtung verläuft der  Schwarzwald entlang der A 81.

Der Schwarzwald ist das höchste Mittelgebirge Deutschlands, und eine sehr beliebte Urlaubsregion.  Im Winter bietet der Schwarzwald sehr gute Möglichkeiten für Wintersportler. Zwischen Offenburg und Freudenstadt sowie in der Region rund um den Feldberg gibt es zahlreiche Skipisten und Langlaufloipen. Tausende  von
Tagestouristen und Urlauber, auch aus dem Ausland, kommen jährlich zum Skifahren in den Schwarzwald.

Abseits der Skigebiete jedoch befindet sich der Schwarzwald im Februar im tiefen Winterschlaf. Viele kleinere Hotels, Pensionen und Gaststätten haben im Winter geschlossen. Auch einige Attraktionen und Wanderwege sind außerhalb der Saison nicht geöffnet
oder aufgrund der Witterung nicht begehbar.

Als wir am Anreisetag in unserem Hotel Adler-Pelzmühle in Elzach/Biederbach, ankamen, stellten wir fest, dass wir bis auf ein weiteres Paar die einzigen Gäste waren. Da wir unseren Kurzurlaub ruhig angehen lassen wollten, planten wir, im Hotel zu Abend zu essen. Leider war das Hotel-Restaurant an diesem Tag geschlossen, es war Faschingsdienstag. In Elzach wird ausgiebig Fasching gefeiert, und das Örtchen befand sich im Ausnahmezustand.

Wir haben dann glücklicherweise ein sehr schönes Restaurant im nahegelegenen Haslach gefunden (siehe unter Restauranttipps), wo wir einen netten Abend bei gutem Essen und in gemütlichem Ambiente verbrachten.

2. Tag – Ausflug nach Freiburg

Da es an unserem ersten, richtigen Urlaubstag regnete, entschieden wir uns gegen die eigentlich geplante Wanderung, und fuhren statt dessen nach Freiburg. Wir besichtigten das Freiburger Münster, das Wahrzeichen der Stadt, und erklommen den 116 Meter hohen Kirchturm.

Ausblick vom Kirchturm Münster Freiburg
Blick vom Glockenturm auf den Münsterplatz

Eine enge Spindeltreppe mit über 260 Stufen führt hinauf in den Glockenturm mit  Aussichtsplattform. Hier oben war es eisig kalt und der starke Wind war sehr unangenehm. Trotzdem bereuten wir den beschwerlichen Aufstieg nicht, denn wir wurden mit einem herrlichem Blick über die Stadt und über das Breisgau belohnt.
Leider war der Fernblick durch das trübe Wetter ziemlich eingeschränkt.

Aus der geplanten Stadtbesichtigung wurde dann, wegen des Wetters, eine gemütliche Brauerei-Tour. Zuerst machten wir Station im Ganter-Brauereiausschank, der sich direkt am Münsterplatz befindet. In gemütlichem Ambiente werden hier die Bierspezialitäten der Brauerei und regionale Gerichte serviert. Das Preisniveau ist gehoben, allerdings sind die Portionen sehr üppig und großzügig bemessen. Als sehr kundenfreundlich haben wir empfunden, dass die meisten Gerichte auf Anfrage hin auch als „halbe Portion“ bestellt werden konnten.

Brauereiausschank Ganter

Nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt und den Fußgängerbereich war unsere zweite Einkehr-Station die Gaststätte der Hausbrauerei Feierling, die etwas versteckt aber sehr idyllisch am Gewerbebach liegt. Hier befinden sich Läuterpfanne und Sudkessel direkt inmitten des freundlichen und modernen Gastraums.

Brauerei Feierling Freiburg

Wir haben nur eine kleine Bier-Kostprobe genommen, gegessen hatten wir ja schon.  Die Hausbrauerei Feierling braut Bier nach Bio-Verordnung, was mir persönlich sehr sympathisch ist. Zur Gaststätte gehört übrigens ein großer, schöner Biergarten, der natürlich nicht in Betrieb war. Hier lässt es sich im Sommer bestimmt herrlich sitzen und genießen. Wir werden sicherlich bald einmal wieder nach Freiburg kommen, vielleicht im Frühling oder im Sommer …

2. Tag – Wanderung zu den Zweribach-Wasserfällen

Am nächsten Tag zeigte sich das Wetter freundlicher, und wir entschieden uns für eine Wanderung zu den Zweribach-Wasserfällen, die sich in der Nähe von St. Peter (ca. 20 km östlich von Freiburg) befinden. Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Plattenhof, welcher über eine unscheinbare Anliegerstraße  mit dem Auto erreichbar ist. Wir machten kurz in der Gaststube Rast. Hier waren wir die einzigen Gäste, und kamen mit dem netten Wirt ins Gespräch. Er riet uns von der Wanderung aufgrund der Witterung ab. Der nicht ungefährliche Weg hinunter zu den Wasserfällen sei verschneit und an manchen Stellen sehr rutschig. Wir ließen uns jedoch nicht von unserem Vorhaben abbringen. Zumindest war der Wirt etwas beruhigt, als er nach einem kritischen Blick unter den Tisch feststellte, dass wir geländetaugliche Wanderschuhe trugen.

Der Weg (die sog. Platte) führte uns durch eine wunderschöne, winterliche Feld- und Wiesenlandschaft, vorbei an einem Stausee, dem Plattensee (Karte -Goolge Maps).  Nach ca. 20 Minuten Gehzeit zweigte ein schmaler Pfad ab, der uns hinein in den wunderschönen, naturbelassenen Bannwald führte. Hier wurde der Weg tatsächlich etwas anspruchsvoller. Je weiter wir uns den Wasserfällen näherten, umso steiler, enger und steiniger wurde der Pfad, und man mußte schon darauf achten, wohin man trat. Zwei Gedenktafeln,  die an  verunglückte Wanderer erinnern, ermahnten uns zur Vorsicht.

Ausgangspunkt am Plattenhof
Ausgangspunkt am Plattenhof
Herrliche Winterlandschaft
Herrliche Winterlandschaft, das Wetter klart auf
strahlend blauer Himmel
kurz mal ein strahlend blauer Himmel

Am Ziel angekommen genossen wir eine Weile das herrliche Naturschauspiel und lauschten dem rauschenden Wasserfall.

Zweribachfall

Zweribachfall im Winter
Herrliches Naturschauspiel

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Dann folgten wir dem Weg weiter abwärts, und gelangten auf eine idyllische Lichtung mit kleinem Teich und Holzunterstand. Eine Infotafel erinnert daran, dass hier einst der Brunnenhof stand, von welchem nach einem Brand im Jahr 1986 nur noch ein paar Steinreste und eine kleine Holzkapelle übrig geblieben sind. Ein beschaulicher, melancholischer Ort – zumindest im Winter. Im Sommer sind hier viele Wanderer unterwegs, die dieses Plätzchen zum Picknicken und Rasten nutzen. Holzbänke und Tische hierfür sind zahlreich vorhanden. Wir genossen die Ruhe und die Einsamkeit. Schließlich kamen uns dann doch zwei Wanderer entgegen, die uns berichteten, dass  die Gasthöfe im Tal geschlossen seien. Wir entschieden uns deshalb, zurück zu gehen und  im Plattenhof auf eine kleine Mahlzeit einzukehren. Wir bestellten eine Schlachtplatte, die sich jedoch leider als nicht sehr schmackhaft heraus stellte. Die Blut- und Leberwurst war nicht schnittfest, sondern eine zähflüssige Masse, die Bratkartoffeln („Brägele“) schwammen im Fett, und auch die hausgemachte Bratwurst konnte uns leider nicht überzeugen.

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Vielleicht lag es daran, dass der Wirt nicht mit Gästen an einem Wochentag mitten im Winter gerechnet hat?

Unsere kleine Wanderung zu den Zweribachfällen dauerte insgesamt zirka 1,5 Stunden, ist also auch ohne ausdauernde Kondition zu bewältigen. Wie gesagt sollte man aber schon trittsicher sein und vor allem festes Schuhwerk tragen. Aufgrund der unbeständigen Witterung hatten wir uns  für diese Kurzversion entschieden. Für geübte Wanderer gibt es einen zirka 11 km langen, ausgeschilderten Rundwanderweg (Rundweg Simonswald), dessen Ausgangspunkt sich am Wanderparkplatz Hirschmattenweg befindet.

3. Tag – Gipfelstürmer: Ausflug zum Feldberg

Foto: Hochschwarzwald.de

Der Feldberg ist mit 1.493 m der höchste Berg im Schwarzwald. Für heute hatten wir uns vorgenommen, den Gipfel zu erklimmen. Das Wetter schien zu halten…

Da sehr viele Skifahrer unterwegs waren und sämtliche Parkplätze belegt waren,  haben wir im großen Parkhaus direkt am Feldberg geparkt. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich das „Haus der Natur“, hinter welchem der Fußweg, der zum Gipfel führt, beginnt. Der Weg ist nicht sehr steil und bequem zu begehen. Ich hatte Schlimmeres befürchtet! Zunächst läuft man entlang der Piste und manchmal auch quer zum Hang. Man muss ein bischen Acht geben, nicht von einem Skifahrer überfahren zu werden. Später dann trennen sich Ski-Abfahrtspiste und Wanderweg.  Der Weg, mit seitlicher Loipe für Langläufer,  führt weiter nach oben durch die wunderschöne, verschneite Landschaft.

 

Von hier oben erschließen sich herrliche Ausblicke in die umliegenden Täler.  Je näher wir dem Gipfel kamen, umso karger wurde die Natur.

Als wir links am Feldbergturm vorbei auf die  Hochebene gelangten,  hatten wir noch schönes Wetter. Deshalb entschieden wir uns, noch ein Stückchen weiter zu wandern, um den Gipfel zu erreichen. Von  Minute zu Minute zogen jedoch mehr Wolken auf, und bald konnten wir die Hand vor den Augen nicht mehr sehen.

Der Feldberg im nebel
Es ziehen dichte Wolken auf

Dies Sicht war so schlecht, dass wir uns an den seitlichen Markierungen orientierten mussten, um nicht vom Weg abzukommen. Schließlich erreichten wir den Gipfel, wo sich eine Wetterstation befindet. Ich hatte gehofft, hier eine bewirtete Berghütte vorzufinden, aber leider wurde ich enttäuscht. Die nächsten Ski- oder Wanderhütten schienen weit weg zu sein, es gab immerhin Hinweisschilder dorthin. Die Wetterlage machte es uns aber unmöglich, weiter zu gehen.

Mittlerweile war der Nebel so dicht, dass wir überhaupt keine Sicht mehr hatten. Nach einem kurzen Fotostop machten wir uns deshalb wieder auf den Rückweg. Bald klarte das Wetter auf und je weiter wir nach unten kamen, um so schöner wurde es wieder. Wir genossen die schöne Natur und den sanften Abstieg.

Wanderweg am Feldberg
Wanderweg zum Gipfel mit Loipe

Insgesamt waren wir zirka 2 Stunden unterwegs. Die Wanderung auf den höchsten Gipfel des Schwarzwalds ist auch für ungeübte Wanderer gut machbar. Zum Gipfel hin wird es zwar etwas steiler, aber niemals gefährlich oder besonders beschwerlich. Schade finde ich persönlich, dass es oben auf dem Gipfel keine Einkehrmöglichkeit gibt. Gerade im Winter wäre es toll, wenn man sich etwas ausruhen und aufwärmen könnte.  Allerdings gibt es einige Berghütten rund um den Feldberg, die auch ausgeschildert sind. Leider fehlen auf den Hinweisschildern die Angaben, wie weit die Entfernung zu den jeweiligen Skihütten ist.

Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp am Titisee an. Da es mittlerweile wieder regnete, verzichteten wir auf einen Spaziergang und kehrten statt dessen im direkt am See liegenden Alemannenhof ein. Mein Partner kannte das gemütliche, ansprechende 4****-Hotel bereits von einem früheren Aufenthalt. Wir tranken einen leckeren, frisch zubereiteten Glühwein und gönnten uns ein Stück
Kuchen, bevor es zum Relaxen wieder zurück in unser Hotel ging.

4. Tag – Weinprobe am Kaiserstuhl

Unser nächster Ausflug führte uns in die Kaiserstuhlregion, welche zwischen Freiburg und dem Rheintal liegt. Der Kaiserstuhl ist aufgrund des milden, warmen Klimas und des vulkanischen Bodens eines der besten Weinanbaugebiete Deutschlands. Angebaut werden hier hauptsächlich Burgundertrauben.

Unser Ziel war das Weingut Salwey in Oberrotweil, dessen Burgunderweine vielfach prämiert und ausgezeichnet sind.

In der modernen, ansprechenden Probierstube wurden wir sehr freundlich begrüßt, und konnten verschiedene leckere Weine probieren. Mit einigen guten Tröpfchen für den Weinkeller und einer Flasche edlem Trester (zum Verschenken) verließen wir das Weingut.

Da es mal wieder regnete, schauten wir uns aus dem Auto heraus noch einige Örtchen am Kaiserstuhl an. Aussteigen hätte sich kaum gelohnt, denn an diesem Samstag Nachmittag waren die kleinen Orte wie ausgestorben. Man sah kaum Menschen auf den Straßen, alle Restaurants und Cafés waren geschlossen. So machten wir uns auf den Rückweg, bevor wir abends zum Forellen essen gingen (siehe meine Restaurant-Tips unten).

Der 5. Tag war unser Rückreisetag. Eigentlich wollte ich noch unbedingt den  in der Nähe zu unserem Hotel  liegenden Bauwipfelpfad entlang laufen und den Blick vom 40 Meter hohen Aussichtsturm genießen. Aber leider war der Holzpfad, der teilweise bis zu 20 Metern über der Erde durch die Baumwipfel verläuft,  aufgrund der Witterung geschlossen.  Das nehme ich mir für den nächsten Besuch im Schwarzwald vor.

Natürlich hatten wir bei der Buchung auf schönes Februar-Wetter gehofft. Leider hatten wir viele verregnete Stunden, die einige unserer Pläne durchkreuzt haben. Trotzdem haben wir die ruhigen Tage im verschlafenen Schwarzwald sehr genossen.  Erholung pur, abseits von touristischem Rummel.

Ab Ostern erwacht der Schwarzwald aus dem Winterschlaf, da beginnt die neue Urlaubssaison…

Und hier meine persönlichen Restaurant & Hotel-Tipps:

Durch Zufall entdeckt: Das Gasthaus Zur Kanone in 77716 Haslach, Hauptstraße 54.

Zur Kanone

Historisches Gasthaus mit gehobener, traditioneller Küche und sehr ansprechendem Ambiente. Der Gastraum ist mit wunderschönen Öl-Wandmalereien aus dem 19. Jahrhundert verziert und mit alten Holzmöbeln gemütlich ausgestattet. Wir haben dort sehr gut gegessen und das zu einem erstaunlich günstigen Preis. Das Gasthaus ist sowohl optisch als auch kulinarisch einen Besuch Wert!

Über Tripadvisor gefunden: Gasthaus Forellenstüble
Im Vorhof 6, 79348 Freiamt

Einfaches, aber gemütliches Gasthaus mit eigener Forellenzucht. Die Spezialität des Hauses besteht natürlich aus fangfrischen Forellen, die wahlweise „blau“ oder „Müllerin Art“ serviert werden. Wählen kann man zwischen verschiedenen Forellengrößen (ab 250 g bis 550 g), Beilagen nach Wunsch. Der Fisch wahr sehr lecker und auch der Feldsalat mit Speck und Croutons, denn wir als Vorspeise bestellten, war sehr gut. Auf jeden Fall vorher telefonisch reservieren, sonst bekommt man in der kleinen Gaststube (40 Sitzplätze) zumindest am Wochenende keinen Platz!

Hotel Alemannenhof

Kurzer Zwischenstopp und von einem früheren Aufenthalt her bereits bekannt: Hotel Alemannenhof, 79856 Hinterzarten am Titisee, Bruderhalde 21.

Boutique-Hotel Alemannenhof - Boutique-Hotel Alemannenhof
Foto: Alemannenhof

Sehr schönes 4-Sterne-Boutiquehotel im Schwarzwald-Stil, in herrlicher Lage direkt am See.  Das Hotel verfügt  über ein schickes, gemütliches Restaurant mit gehobener Küche, modernen, stylischen Zimmern und Apartments sowie einem Wellness- und Beautybereich mit Schwimmbad. Das Hotel bietet insbesondere außerhalb der Saison attraktive Arrangements zu bezahlbaren, attraktiven Preisen.

Landhotel Adler-Pelzmühle

Hier haben wir gewohnt: Das 3-Sterne-Landhotel Adler-Pelzmühle in 79215 Elzach/Biederbach, Pelzmühle 1.

Das familiengeführte Hotel bietet im neu angebauten Sonnenflügel moderne, großzügige Deluxe-Doppelzimmer mit Terrasse und Balkon an. In einem separaten Nebengebäude befinden sich 3 Ferienwohnungen. Im älteren Haupthaus gibt es preiswerte Doppel- und Einzelzimmer.

Wir waren mit unserem Deluxe-Doppelzimmer (ca. 50 m²) und dem schicken Badezimmer sehr zufrieden.

Blick vom Hotelzimmer
Ausblick aus unserem Hotelzimmer

Trotzdem kann ich das Hotel nur eingeschränkt empfehlen: Wir hatten an drei Abenden das  Vier-Gänge-Menü gebucht, welches jedoch mehr als enttäuschend war. Wir haben dieses dann auch gecancelt und a la carte gegessen. Das war dann ganz OK.

Dennoch ein nettes, ansprechendes Hotel in ruhiger, ländlicher Lage, an einem kleinen, plätschernden Bach gelegen. Meine Empfehlung: Nur mit Frühstück buchen und lieber auswärts essen oder a la carte bestellen!

Das Elztalhotel

Für gehobene Ansprüche und besondere Anlässe:
Das Elztalhotel in 79297 Winden im Elztal, Am Rüttlersberg 5.

Das große 4-Serne-Superior-Hotel liegt auf einer Anhöhe mit herrlichem Blick ins Elztal. Das Hotel bietet einen 6.000 m² großen Wellness- und Saunabereich mit herrlichem, lichtdurchfluteten Hallenbad und Außenpool. Die komfortablen Zimmer sind eher traditionell eingerichtet. Zur Auswahl stehen verschiedene Größen und Kategorien, alle jedoch in ziemlich gehobener Preislage. Das Hotel verfügt über mehrere gemütliche, sehr  stilvolle  Restaurants mit anspruchsvoller Speise- und Getränkeauswahl.

Der  Schwarzwald im Internet:

Eine ausführliche, informative Seite unterhält die Schwarzwald Tourismus GmbH http://www.schwarzwald-tourismus.info

Ebenfalls empfehlenswert:

http://www.schwarzwaldportal.com/
http://www.mein-schwarzwald.de

Für Skifahrer und Wintersportler:

Skiresort.de
Liftverbund Feldberg

Ein Gedanke zu „Schwarzwald im Winterschlaf“

  1. Hallo, habe gerade das hier;

    „Die Blut- und Leberwurst war nicht schnittfest, sondern eine zähflüssige Masse, die Bratkartoffeln („Brägele“) schwammen im Fett, und auch die hausgemachte Bratwurst konnte uns leider nicht überzeugen.

    Vielleicht lag es daran, dass der Wirt nicht mit Gästen an einem Wochentag mitten im Winter gerechnet hat?“

    zufällig gelesen und möchte die Frage beantworten.

    Es lag nicht am Wirt, von den Bratkartoffeln vielleicht mal abgesehen, sondern an Ihrer Unkenntnis der örtlichen Küche.

    Die gleiche Enttäuschung habe ich mal in der Pfalz erlebt als ich dort „Blut und Leberwurst“ bestellt habe, das was ich da als Blutwurst (kalt) bekommen habe, nennt sich im Südschwarzwald „Schwarzwurst“.

    Blut und Leberwurst ist im Südschwarzwald ein warmes Essen und ist ganz selbstverständlich n i c h t schnittfest.

    Als Bratwurst haben sie vermutlich eine gebratene Rote Wurst erwartet, auch falsch gedacht. Die Bratwurst die sie bekommen haben wird, sie werden es nicht glauben, gekocht und danach nur kurz mit Zwiebeln angebraten.

    freundliche Grüße

    Wolfgang

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