Das Fontainebleau: Luxus und Glamour in Miami Beach

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Als krönenden Abschluss unserer letzten Florida-Reise haben meine Tochter und ich ein paar Tage im Fontainebleau Miami Beach verbracht.

Ausgesucht hat das Hotel meine Tochter. Sie hatte gelesen, dass hier Stars ein- und ausgehen würden.  Als Mega-Fan von Selena Gomez und Justin Bieber (meine Tochter ist noch ein Teenie -:), die gelegentlich dort gesichtet werden, wollte sie unbedingt in dieses Hotel. Nachdem ich die tollen Fotos vom Fontainebleau im Internet gesehen hatte, musste sie mich nicht lange überreden.Im Fontainebleau einzuchecken bedeutet, in eine Welt von Glamour und Luxus einzutauchen!

Wenn man das stylische, top-moderne Luxushotel von heute kennt, kann man kaum glauben, dass dieses bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eröffnet wurde , und als Filmkulisse einiger bekannter Hollywood-Streifen diente. Hier wurden unter anderem einige Szenen des James-Bond-Films „Goldfinger“ und „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner gedreht, und Stars wie Frank Sinatra und Elvis Presley gingen hier ein und aus.

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Das Fontainebleau 1955 Qulle: Wikimedia commons

In 2008 wurde das Hotel für eine Billion (!) US-Dollar renoviert und erweitert. Seither ist es wieder Anlaufpunkt für Stars & Sternchen, für Reiche und Schöne. Und dazwischen tummeln sich auch ein paar „normale“ Urlauber wie wir, die sich ein paar Tage Luxus in einer glamourösen Location gönnen. Außer uns waren jedoch kaum andere Deutsche da. Die meisten Gäste waren Amerikaner. Wir haben aber auch viele Süd- und Mittelamerikaner getroffen.

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Die Hotelanlage ist riesengroß. Sie besteht aus einem halbkreisförmigen Hauptgebäude, zwei Hochhaustürmen, mehreren Nebengebäuden, und einem herrlichen Außenbereich mit 6 Pools.

Poolbereich

Die sogenannten Cabanas, Daybeds und Pavillions am Pool müssen separat gebucht werden und kosten richtig viel Geld! Die normalen Liegen im Poobereich kosten nichts extra.

Vom Hotelgelände aus gibt es einen direkten Zugang zum Strand. Der Eingang zum Hotelbereich ist gesichert und nur mit Vorlage der Keycard möglich.

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Unser Zimmer lag im 6. Stock, mit atemberaubendem Blick über die Hotelanlage und aufs Meer.

Miami Beach
Blick aus unserem Hotelzimmer

Ein Holzsteg führt am Hotel vorbei bis ins Zentrum (Art- Deco-District, Ocean Drive und Lincoln Road) von Miami Beach.

Der Hotelstrand

Der Sandstrand erstreckt sich kilometerweit in beide Richtungen, ideal für lange Strandspaziergänge.

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Meine Tochter im Foyer

Limousine

Leider nicht unsere Limousine!

 

Blick in die Collins Avenue – rechts das Hotel

Die Hotelanlage verfügt über mehrere Restaurants, eine Poolbar und verschiedene Indoor-Bars,  einen Coffee-Shop, einen wunderschönen, riesigen Spa-Bereich (da war ich) und ein Fitness-Studio (da war ich mal wieder nicht :-).

Im Untergeschoss des Hotels befindet sich einer der bekanntesten Clubs Miamis: Das LIV. Hier treten regelmäßig Stars wie Lady Gaga, Maroon 5, Katy Perry etc…auf.  Am Samstag gegen 22 Uhr fuhren die Limousinen vor und in der Lobby bildete sich eine lange Schlange vor dem Clubeingang.  Ich habe noch nie so viele attraktive, mega aufgestylte Frauen und gut gekleidete Männer gesehen wie an diesem Abend.

Wie überall in Amerika ist der Eintritt in den Club erst ab 21 Jahren erlaubt, da wird auch für Hotelgäste keine Ausnahme gemacht! Ich wollte meine Tochter nicht alleine lassen, deshalb war auch ich nicht im LIV.

Wie in Luxushotels wie dem Fontainebleau üblich, sind die Preise in den Restaurants, an der Bar und die SPA-Behandlungen ziemlich teuer. Für das Frühstück zahlten wir über 35 Dollar pro Person!

Im Hotel gibt es mehrere Boutiquen und Shops. Hier konnten wir
öfters mal beobachten, wie junge Mädchen mal so auf die Schnelle für mehrere Tausend Dollar Klamotten und Taschen geschoppt haben – mit der Creditcard, vermutlich die vom Daddy 🙂

Das Hotel  ist ein idealer Ausgangspunkt, um Miami Beach zu erkunden. Ganz in der Nähe des Hotels befindet sich eine Bushaltestelle. Hier fahren regelmäßig Busse zum  Art-Deco-District, in die Lincoln Road (Einkaufsstraße) und zum Ocean Drive.  Um abends von dort zurück ins Hotel zu kommen, empfehle ich ein Taxi zu nehmen.  Die Fahrt dauert nicht lange und somit kostet das Taxi auch nicht die Welt.

An einigen Tagen haben wir uns im Coffeshop des Hotels einen
Morgenkaffee geholt, und sind dann zum Frühstücken mit dem Bus ins Zentrum gefahren. Hier kann man in einem der zahlreichen Restaurants ganz toll frühstücken, und vor allem kann man dort auch draußen sitzen. Das gefiel mir weitaus besser, als das Frühstück im klimatisierten, kühlen Hotelrestaurant einzunehmen.

Einen kleinen Minuspunkt erhält das Hotel von mir dafür, dass es leider nur wenig Möglichkeiten gibt, draußen zu sitzen. Am Abend ist die Poolbar geschlossen und die Restaurants sind alle ausschließlich indoor.  Die Amerikaner stehen ja bekanntlich auf klimatisierte Räume, aber ich persönlich sitze lieber draußen!

Das Fontainebleau kann man über alle bekannten Hotelportale buchen. Die Preise sind sehr unterschiedlich, je nach Saison und Anbieter. Preise vergleichen lohnt sich!

Tipp: Unbedingt eine Sightseeing-Tour durch Miami mit dem Segway machen! Wir waren 2 Stunden unterwegs, und haben wahnsinnig viel von Miami Beach gesehen und interessante Insider-Tipps bekommen. Wir hatten einen coolen Guide, der sich richtig viel Mühe gegeben hat, uns seine Stadt zu zeigen.

sEGWAX TOUR
Es ging u. a. am Ufer entland

In der Lincoln Road und in der nahen Umgebung gibt es einige Offices, wo man Segway-Touren direkt vor Ort buchen kann.

Wir hatten einen tollen Aufenthalt in Miami, und ich würde sofort wieder im Fontainebleau einchecken! Ihre Lieblingsstars hat meine Tochter leider nicht getroffen, aber vielleicht klappt es dann ja beim nächsten Mal!

Wie gefällt Dir das Fontainebleau? Wenn Du auch ein tolles Hotel in Miami kennst, dann lass es uns gerne wissen.

 

2 Gedanken zu „Das Fontainebleau: Luxus und Glamour in Miami Beach“

  1. Liebe Birgit,

    Donnerwetter, das Hotel sieht aber gut aus! War deine Tochter nicht ein bisschen traurig, dass sie nicht in den Club durfte? Habt Ihr Stars oder Sternchen gesehen? In Miami Beach kann das ja durchaus vorkommen. Es wird an jeder Ecke gefilmt und fotografiert. Auch morgens am Strand werden durchaus Modefotos gemacht.

    So manch einer sieht auch so wie ein verkappter Rapper aus mit all den Goldkettchen am Haus und dem coolen Gang. 😉 Ich kam mir jedenfalls manchmal vor wie in einem Video.

    Bei den teureren Hotels sind dann auch die restlichen Preise hoch! =:-) Manchmal bekommst du Hotelschnäppchen, dann frühstücke ich halt woanders.

    Liebe Grüße
    Renate

    1. Liebe Renate,

      für meine Tochter war es OK, nicht in den Club zu dürfen. Sie hatte ja auch gar kein passendes Outfit dabei 🙂
      Stars haben wir in ganz Miami nicht gesehen, oder zumindest nicht erkannt. Ungeschminkt und in „zivil“ erkennt man die ja eh nicht.
      Außerdem waren wir im August dort, nicht gerade die beliebteste Reisezeit bei den Amerikanern.

      Herzliche Grüße
      Birgit

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